„Jesus Christus spricht: ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“
Johannes 10, 10
Unsere Gesellschaft ist eine Konsum-, eine Wegwerf-Gesellschaft geworden. Wir meinen, dass es nie genug ist, was wir haben. Und was wir haben, ist nie gut genug. Also muss Neues her. Aber auch das ist nicht gut genug, nicht genügend.
Bei Jesus ist das anders. Er füllt die Leere, die wir im Innern haben. Seine Fülle ist mehr als genug. An anderer Stelle spricht er von einem „vollen, gedrückten und gerüttelten Maß“, das man in unseren Schoß schüttet. Mehr geht nicht. Es ist so viel, dass wir mit allen teilen können. Und es wird nicht weniger. Die geistige Fülle, von der Jesus spricht, läuft über. So viel können wir gar nicht fassen. Je mehr wir austeilen, desto mehr haben wir.
Das Leben in Fülle. Es lässt uns staunen, wieviel davon wir bekommen. Und in welcher Güte wir es haben. Es wird nicht weniger. Es vermodert und verdirbt nicht. Es wird nicht unbrauchbar. Es ist dieser „Schatz im Himmel“ von dem Jesus spricht. Wenn wir erst einmal bewusst werden, wieviel davon wir haben, dann können wir fröhlich davon austeilen.
Dann können wir anfangen, diese wunderschöne Erde, die uns anvertraut wurde, und die wir vergiftet und ausgebeutet haben, wieder zu heilen. Und damit auch uns zu heilen. Einen Klimawandel gab es schon immer. Es gab Eiszeiten und Warmzeiten. Davon lebt die Erde. Die Wissenschaftler fangen jetzt erst an zu erforschen, wie wichtig dieser Klimawandel für die Erde ist. Aber diese Verschmutzung der Erde mit Plastikmüll und anderen Giftstoffen, die braucht die Erde und ihre Bewohner gar nicht. Wir müssen sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen. Jede und jeder einzelne von uns. Es gibt genug für alle, um zu leben. Um gut zu leben. Aber wir dürfen nicht wie unvernünftige Kinder alles kaputt machen, nur weil wir es können.
Gehen Sie vorsichtig mit dem um, was Sie und wir alle haben. Dann haben wir Leben in der Fülle.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommerurlaub auf unserer wunderschönen Erde.
Ihre Marlis Willis
